Geprägt ist die Wirtschaft Dänemarks vor allem durch mittelständische Industrie- und Dienstleistungsunternehmen. Dabei gehören viele von ihnen zu den Topunternehmen Europas. Wichtiger Teil der Wirtschaft von Dänemark ist der Schiffsbau. Doch auch die Landwirtschaft ist sehr wichtig für die Wirtschaft von Dänemark. Dabei arbeitet ca. ein Drittel der Erwerbstätigen im öffentlichen Sektor. Das heißt aber nicht, dass Dänemark ein Verwaltungsstaat ist. Doch da für die Dänen die soziale Absicherung sehr wichtig ist, ist das Arbeiten im öffentlichen Sektor eine Art von Absicherung. Allerdings bietet genau dieser Sektor einen nur geringen Kündigungsschutz. Dabei ist die Arbeitsmarktpolitik deregulierend, doch sehr aktiv. Grundsätzlich steht die Wirtschaft Dänemarks unter dem Leitsatz der „Flexicurity“. Wichtig ist für die dänische Wirtschaft der Export. Daher ist es nicht erstaunlich, dass ca. ein Drittel des Bruttoinlandsproduktes durch den Export generiert wird.
Die Exportgüter Dänemarks sind Maschinenteile, sowie auch ganze Maschinen, aber auch Rohmetalle, genauso wie Nahrungsmittel und Elektronik und auch Erdöl. Wie vielfältig die Wirtschaft von Dänemark doch ist, das sieht man an der Vielfalt der Firmen in Dänemark.
Diese Firmen erwirtschafteten seit dem Jahr 1997 Haushaltsüberschüsse. 2009 gab es jedoch für Dänemark ein Defizit. Im Jahr 1995 lag dabei die Arbeitslosenquote bei 10 Prozent, 2007 nur noch bei 3,4 Prozent.
Steuerreform 2010
Deutschland, Schweden und Großbritannien sind Dänemarks wichtigste Handelspartner. Leben in Dänemark bedeutet, dass man hier auf eine sehr hohe Steuerbelastung trifft. Der durchschnittliche Steuersatz liegt bei ca. 45 Prozent. Zum 01. Januar 2010 wurde in Dänemark eine Steuerreform verabschiedet, die dafür sorgte, dass der Spitzensteuersatz sank.
In Dänemark zahlt man im Übrigen nicht mit dem Euro, sondern mit der Dänischen Krone. Die Mehrheit der Bevölkerung hatte 2000 die Einführung des Euro verhindert.