Astrologie und Beratungskunst

Neben der Kunst, Horoskope richtig zu deuten, was bei Laien erheblich unterschätzt wird, liefert die Astrologie noch eine zweite Herausforderung. Sie wird vor allem für Berufsastrologen bedeutsam und hat mit der vorangehenden Deutung der Horoskope nichts zu tun. Ich spreche von einer bestimmten Anwendung der Astrologie, nämlich die Kunst der Beratung. Wissen und Deuten ist das eine, die Vermittlung an Hilfesuchende eine ganz andere Sache.
Wenn man bedenkt, wie stark und unvermeidlich die beratende Astrologie mit Psychologie verknüpft ist, erstaunt der Mangel an psychologischer Beratungskompetenz bisweilen.

Tatsache ist, dass selbst gute Astrologen mit viel Erfahrung im Umgang mit dem Horoskop sich durch eine schlechte Beratungsleistung ihres Erfolges berauben. Wenn z.B. ungünstige Prognosen mit sehr großer Sicherheit in Aussicht gestellt werden und keine Umgangsmöglichkeiten mit an die Hand gegeben werden, droht die Gefahr der selbsterfüllenden Prophezeiung. Eine Gefahr, die nicht nur für Horoskope bzw. Astrologie gilt, sondern für alle prognostischen Methoden: Durch den Glauben an ein eigentlich nicht feststehendes negatives Ereignis verhält sich der Ratsuchende unbewusst so, dass er es selbst wahrscheinlicher macht.

Kann denn die Astrologie die Zukunft nicht mit Sicherheit vorhersagen? Nein, niemand kann das, ob mittels der Karten oder Horoskope, es ist immer eine Frage von Wahrscheinlichkeiten. Es ist daher schon etwas tragisch, wenn durch eine selbsterfüllende Prophezeiung, die durch schlecht ausgeübte Astrologie bzw. Beratung zustande kommt, etwas passiert, das nicht passieren müsste. Das Horoskop zeigt Tendenzen, kein fixes Schicksal.

Prognosen sind nur eine Beispiel von vielen möglichen, womit innerhalb der Astrologie in puncto Beratung an Fehlleistungen zu rechnen ist. Häufig merken die Ratsuchenden solche Fehler gar nicht, weil sie angenehm erscheinen. So hören viele von ihrem Astrologen ganz tolle Dinge, schmeichelnde Worte über positives Karma, Glück und Erfolg – ohne dass es etwas mit deren Horoskop zu tun hat. Die Enttäuschung wird unweigerlich folgen, im Moment aber ist der Kunde zufrieden, kommt gerne wieder und spricht Empfehlungen aus. Astrologie wird auf diese Weise missbraucht

Das Geburtshoroskop

Wissen Sie, was ein Geburtshoroskop ist und welche Rolle es in der Astrologie spielt?
Es gibt in der Astrologie eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten, die auch in diesem Zusammenhang eher exotisch klingende Dinge wie z.B. Börse und Karma umfassen. Nichtsdestotrotz bleibt das bekannte und weitverbreitete menschliche Geburtshoroskop das zweifellos wichtigste Instrument für den Astrologen. Gerade in der psychologischen Astrologie ist es von herausragender Bedeutung und unerlässlich.

Dass Astrologie funktioniert, hängt unter anderem mit einem esoterischen Grundsatz zusammen, der besagt, im Anfang einer Sache liege bereits alles begründet. Der Anfang des Menschen ist nun die Geburt und aus diesem Grunde wird in der Astrologie ein Geburtshoroskop erstellt: In einer kreisförmigen Grafik sind die Planeten- und Sternenkonstellationen zum exakten Geburtsmoment und aus Sicht des Geburtsortes dargestellt. Hierbei werden eine Reihe von astrologischen Symbolen verwendet, wie z.B. das bekannte Männlichkeitszeichen mit dem Pfeil nach rechts oben für den Planeten Mars. Diese grafische Anordnung von Symbolen lässt weitreichende und detaillierte Schlüsse über den Geborenen zu, sofern der Astrologe in der Lage ist, ein solch grafisches Geburtshoroskop korrekt zu interpretieren bzw. zu deuten.

Jedes menschliche Leben weist weitere themenspezifische Anfänge auf, die sozumsagen einer Geburt gleichkommen und auch astrologisch analysiert werden können. Dies gilt z.B. für den Moment des Kennenlernens einer anderen Person. Wird dieser zum Partner, so entspricht der Moment des Kennenlernens der Geburt dieser Beziehung. Analog dazu können Astrologen prinzipiell jeden relevanten Anfang für ein Geburtshoroskop verwenden. Die Geburt des Menschen als Beginn des Lebens ist jedoch der Anfang aller Anfänge und daher sind Geburtshoroskope allen anderen Horoskopen übergeordnet.

Der hohe Stellenwert des Geburtshoroskops ebenso wie die darin bereits umfassend dargestellten Lebensthemen des Geborenen machen es zum zentralen Instrument für eine psychologisch orientierte astrologische Beratung. Andere Horoskope beziehen ihren Wert oft größtenteils aus dem Geburtshoroskop.

Astrologie, Horoskope, Beratungskompetenz

Echte Astrologie – jenseits von Sternzeichen und Computertexten – ist eine Deutungskunst und zwar eine, die durchaus nicht leicht zu erlernen ist. Astrologie benötigt viel Übung und Lernen. Ein Horoskop ähnelt einem hieroglyphischen Rätsel und die Gefahr ist weniger, es nicht zu lösen, als es vielmehr falsch zu lösen. Jeder Hobby-Astrologe glaubt, Horoskope deuten zu können und mit seiner Interpretation richtig zu liegen, obwohl es oft nicht so ist. Dabei wäre es keine Schande, daneben zu liegen, denn die vielen unterschiedlichen Elemente im Horoskop, die verschiedenen Techniken bzw. Schulen und die umfassende Symbolsprache können nicht im Schnellkurs beherrscht werden. Astrologie bedarf jahrelanger Bemühungen, neben der Talentfrage.

Dennoch ist selbst eine richtige Deutung noch nicht alles, es kommt bei der beratenden Astrologie auf die gelungene Vermittlung des Gedeuteten an. Dies zeigen z.B. Jahreshoroskope. Jahreshoroskope mit negativen Prognosen können das Eintreten des Prognostizierten fördern, obwohl es durchaus hätte verhindert werden können. Dies hat mit dem Phänomen der sogenannten selbsterfüllenden Prophezeiung zu tun, was nicht ausschließlich für Astrologie bzw. Horoskope gilt, sondern für alle prophezeienden Methoden. Der Ratsuchende glaubt dem Astrologen, sonst würde er sich nicht beraten lassen und der Glaube hat Kraft und zieht die ihm entsprechenden Ereignisse an. Es ist daher ziemlich schlecht praktizierte Astrologie, wenn der Klient mit negativen Aussagen stehen gelassen wird, ohne ihm Mittel zur Lösung an die Hand zu geben. Das Problem ist zugleich die Lösung und die steht im Horoskop. Wer das nicht sieht, ist kein Astrologe.

Ein ganz anderer Beratungsfehler in der Astrologie geht in die genau entgegengesetzte Richtung: Aus falsch verstandener Wohlgefälligkeit oder berechnendem Kalkül wird ohne aufrichtigen Blick auf das Horoskop einfach nur das gesagt, was der Klient gerne hört. Das herauszufinden ist nicht schwer. Dieser Technik bedienen sich auch Wahrsager und Kartenleger bisweilen, weil der Ratsuchende für den Augenblick sehr zufrieden ist. Wer zufrieden ist, zahlt gerne, kommt gerne wieder und schickt gerne andere zur Beratung. Doch mit seriöser Astrologie und aufrichtiger Arbeit mit dem Horoskop hat das selbstverständlich nichts zu tun.

Osterservietten

Osterservietten ist ein sehr weitläufiger Begriff. Wenn man sich also konkret überlegt, welche Art von Servietten den heimischen Ostertisch zieren soll, dann gibt es vielerlei Möglichkeiten. Doch man sollte über ein Konzept nachdenken, wie genau der Ostertisch aussehen sollte – und welche Art von Servietten dann dazu passen.
Schon mehrere Wochen vor Ostern können wir in den Drogerien, Bastelgeschäften und Supermärkten Servietten aller Art sehen, welche uns auf das Osterfest einstimmen sollen.

Wenn man die Motive betrachtet, fallen einem sofort Unterschiede auf. Zum einen gibt es die sehr kindlich geprägten Servietten, welche Osterhasen oder kleine Lämmchen zeigen. Oft wirken die Motive darauf fast schon comicartig. Wenn man kleine Kinder hat und mit ihnen gemeinsam als Eltern am Ostertisch sitzt, dann sind solche Servietten eine schöne Lösung, da sich das Kind daran erfreuen kann. Doch wenn das Kind etwas größer ist, sollten auch die Motive der Servietten zeigen, dass das Osterfest nicht nur das Fest ist, an dem ein Hase Eier versteckt, sondern dass sich dahinter ein christlicher Anlass versteckt.
Eine Serviette mit Osterlamm oder mit einem Motiv von einem Eierkorb und Blumen – das ist eine schöne Zwischenlösung, welche nicht übertrieben kindlich wirkt, aber dennoch kindliche Bezüge zum Osterfest zeigt. Denn auch dies ist wichtig!

Eine andere schöne Art von Osterservietten, welche vor allem Erwachsene lieben, sind Servietten mit Blumenmotiven. Im Frühling ist endlich die Zeit gekommen, wo die Erde neu erblüht. Wie schön ist es dann doch auch, auf den Osterservietten Weidenkätzchen, Tulpen oder Narzissen sehen zu können. Sie wirken besonders gut natürlich zusammen mit einem herrlich bunten Osterstrauß.

Neben Papierservietten ist es auch eine schöne Idee – für in Handarbeit begabte Menschen – eine weiße Stoffserviette selbst mit kleinen Ostermotiven zu besticken. Ostereier oder aber kleine Blumen sind dabei eine sehr hübsche Gestaltung.

Wenn man den Ostertisch mit Servietten dekoriert, dann kann man vor den Servietten, welche man einfach zu Dreiecken gefaltet aufstellt, auch jeweils ein buntes Ei setzen. Es gibt wohl niemanden, der sich darüber nicht freut.

Servietten Video

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Brautkleider Strumpfband andersfarbig

Eine Hochzeit ist nicht nur einer der schönsten Momente im Leben, zu einer Hochzeit gehören selbstverständlich auch einige mehr oder weniger traditionelle Bräuche. Bevor man heiratet, sollte man sich auch mit der Frage nach den Bräuchen auseinandersetzen. Ein Brauch, die für die Braut wahrscheinlich einer der wichtigsten darstellt, ist das Strumpfband.

Seit wann wurden Strumpfbänder verwendet und was verbirgt sich hinter dem Brauch mit dem Strumpfband?
Strumpfbänder hatten damals noch nichts mit der heutigen Tradition in Verbindung mit einem Brautkleid zu tun. Sie wurden zu dieser Zeit von Frauen und auch Männern getragen, um zu verhindern, dass die Strümpfe herunterrutschen. Ab dem 19. Jahrhundert waren Strumpfbänder dann einzig und allein Bestandteil der weiblichen Garderobe. Heute benötigen Frauen keine Strumpfbänder mehr, weil Damenstrümpfe sich alleine am Bein halten. Strumpfbänder sind heutzutage eher ein modisches und auch erotisches Accessoires, das versteckt um den Oberschenkel getragen wird.
Auch in der Brautmode hat sich das Strumpfband als traditioneller Brauch gehalten. Es verleiht der Braut Erotik, da alle inklusive dem Bräutigam davon wissen, dass die Braut ein kleines Strumpfband unter ihrem Brautkleid trägt. Aber nur der zukünftige Ehemann wird das Strumpfband in der Hochzeitsnacht zu Gesicht bekommen.

Warum soll ein Strumpfband geworfen werden?
Dieser Aberglaube stammt aus dem 15. Jahrhundert und hat sich über die Jahrhunderte gewandelt. Ursprünglich wurde das Strumpfband am Ende der Hochzeitsfeier in die Menge aller noch unverheirateten Männer geworfen und ähnlich wie beim Werfen des Brautstraußes, sollte dann auch derjenige, der es fängt, der nächste Bräutigam sein. Leider kam es bei diesem Ritual häufig zu Ausschreitungen, entweder zwischen den angetrunkenen Männern oder weil der ein oder andere es versuchte, sich das Strumpfband unmittelbar von der Braut zu holen.
Daher wurde der Brauch dahingehend geändert, so dass der Bräutigam seiner Braut das Strumpfband abnimmt, entweder mit den Händen oder mit den Zähnen und es dann zu den Jungesellen wirft.

Warum sollte das Strumpfband blau sein?
In den meisten Fällen ist es Brauch, dass das Strumpfband der Braut blau ist, was wiederum auf den Brauch zurück zuführen ist, dass die Braut etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues bei ihrer Hochzeit tragen sollte. Die Farbe blau symbolisiert die Treue, die Beständigkeit und die Reinheit, die dem Brautpaar Glück bringen und die Geburt eines Sohnes bescheren soll.
Aber es gibt mit Sicherheit nichts dagegen einzuwenden, wenn die Braut anstelle eines blauen Strumpfbandes sich für ein andersfarbiges entscheidet und bei Hochzeit eben etwas anderes blaues bei sich trägt.